Sophie Schworr: Gut formuliert und ganz treffend geschrieben....

    Helmut Pongratz: Der Vorteil der Blogs ist einfach der, dass man seine Meinung vertreten kan...


Fr
12
Mrz '10

Hunde müssen bei Autofahrten gesichert werden

Posted by admin

Categories: Allgemein

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Was viele Autobesitzer noch nicht wissen, Hunde müssen genau wie jede andere „Ladung“ bei der Fahrt gesichert werden, so der ADAC München. Ansonsten kann ein Bußgeld von bis zu 50 Euro fällig werden, außerdem kann einem das Mitführen eines ungesicherten Hundes drei Punkte in Flensburg einbringen.

Da Autos ja eigentlich nicht auf die Beförderung von Hunden ausgelegt sind, kann die Fahrt für Mensch und Vierbeiner gefährlich werden, scharfe Kurven oder plötzliche Vollbremsungen können den Hund aus dem Gleichgewicht bringen und verletzen. Kleine Hunde stehen besonders unter der Gefahr bei einem plötzlichen Aufprall oder einer plötzlichen Vollbremsung ungesichert durch das Auto zu fliegen, sich dabei schwer zu verletzen oder gar zu töten.

Hunde die durch den Innenraum eines PKW geschleudert werden sind auch für den Menschen eine Gefahr, der Hund kann Panik bekommen und das eigene Herrchen oder Frauchen beißen. Laut ADAC sollte jeder Hund gesichert werden – je größer der Hund sei, des besser muss er auch gesichert werden. Es gibt inzwischen schon verschiedene Varianten an Sicherheitssystem für Hunde.

Gurte und Schutzdecken

Ein Gurtsystem – hier wird der Hund wird mithilfe des Gurtsystem an der Rückbank festgeschnallt, so hat der Hund zwar fast keine Bewegungsfreiheit ist aber optimal abgesichert.

Schutzdecken – hierbei werden zwischen der Rückenlehne und der Rückseite des Fahrersitzes mehrere Schutzdecken festgemacht, welche damit eine Art Schutzwanne bilden, der Hund kann so nicht den Fahrer stören und hat trotzdem ein bißchen Bewegungsfreiheit. Bei Kombis werden die Hunde meistens im Laderaum transportiert. Hier ist ein Gitter oder Fangnetz eine mögliche Lösung um den Hund und dadurch auch sich selbst abzusichern. Bei Kombis älteren Baujahres oder älteren Gebrauchtwagen fehlen allerdings häufig die Befestigungsmöglichkeiten.

Außerdem bestanden viele Sicherheitsnetze und Gitter den von der Allianz Versicherung durchgeführten Test nicht. Bei einem Modell gaben die Befestigungen und Metallringe bei minimaler Belastung nach, wodurch der Testdummie durchs Auto flog. Noch eine Möglichkeit zum Transport des Vierbeiners sind Transportboxen. Der Hund sollte darin aufrecht sitzen und sich ohne Probleme hinlegen können. Die Transportboxen die für kleinere Hunde konzipiert sind, bestehen großteils aus Plastik und sind so problemlos im Kofferraum oder auf der Rückbank verstaubar. Für große Hunde gibt es sogar Transportboxen aus Leichtmetall die fix ins Auto eingebaut werden – dadurch kann der Hund, beziehungsweise die Box nicht im Auto herumfliegen. Nachteil ist hier jedoch die Größe – in kleineren Autos ist oft zu wenig Platz für solch eine Box.

Im Falle eines Unfalles kann der Tierhalter Probleme bekommen wenn der Hund nicht abgesichert war. Dann wird dem Halter zumindest grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt. Das wirkt sich dann natürlich auch auf die Versicherung aus, selbst eine Vollkasko Versicherung bezahlt in so einem Fall nur einen Teilbetrag des Gesamtschadens. Eine Absicherung des Hundes im Auto dient also nicht nur der Gesundheit von Bello und Co sondern kann im Schadensfall bares Geld sparen.

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